Preisträgerinnen 2021

Liebe Filmfreund*innen,

am Wochenende fand das 17. GIRLS GO MOVIE Kurzfilmfestival im CinemaxX Mannheim statt. Zahlreiche Besucher*innen hatten die Gelegenheit, die Werke der jungen, weiblichen Filmszene zu bewundern und die diesjährigen Preisträgerinnen zu feiern. Im Rahmen der Preisverleihung am Sonntagabend wurden die besten Filme in beiden Altersgruppen von Jury und Girlsjury bekannt gegeben. And the winner are ...

DIE JURY–PREISE
Die Preisträgerinnen in der Kategorie der 12- bis 17-Jährigen:
Erster Preis: „The Patriarchy presents“ von Lilli Marie Zenth.
Zweiter Preis: „Take heart!“ von Lilith Jörg.
Die Preisträgerinnen in der Kategorie der 18- bis 27-Jährigen:
Erster Preis: „Motschekiebchen“ von Maja Bresink.
Zweiter Preis: „Blessing in Disguise“ von Emma Holzapfel.
Dritter Preis: „Wohnung Nr. 15“ von Lilith Queisser.

Lobende Erwähnung: „Anders“ von Juli Rosa Döhring (12-17J.)
Lobende Erwähnung: „Hotel La Matrice“ von Johanna Gräwinger (18-27J.)


Erste Reihe (v.l.): Johanna Gräwinger & Theresa Worm, Lilith Jörg. Zweite Reihe (v.l.): Lilith Queisser, Lilli Marie Zenth, Zena Kserawy, Maja Bresink

Das Team von GIRLS GO MOVIE dankt der diesjährigen Jury: Agnes Lisa Wegner, Beata Anna Schmutz und Ursula Singen-Buch.

DIE GIRLSJURY-PREISE
Die Girlsjury, bestehend aus Lea Fries, Lena Grobusch und Rubin Cara, verlieh zwei Preise: Erneut ausgezeichnet unter den jüngeren Teilnehmerinnen wurde „Take heart!“ von Lilith Jörg. Unter den älteren gewann Johanna Gräwinger mit dem Film „Hotel La Matrice“.

FÖRDERPREISE
Der Zonta-Förderpreis, gestiftet von Zonta Club Mannheim e.V., ging an „I like it in Flavours“ von Ulla Menzenbach. Ein Filmproduktions-Stipendium, gestiftet vom Offenen Kanal Ludwigshafen, erhielt Zena Kserawy für ihren Film „Unicolor“.

Die ausführliche Pressemitteilung zur Preisverleihung, mit Jurybegründungen und Grußworten der Veranstalterinnen, sowie Pressefotos finden Sie im Pressebereich auf der GIRLS GO MOVIE Homepage.
Im Laufe der Woche werden alle Filme, sofern uns die Erlaubnis vorliegt, auf unserem Vimeo-Kanal zu sehen sein. Die Preisträgerinnenfilme werden zudem auf unserem YouTube-Kanal hochgeladen.

Die 55 Wettbewerbsbeiträge gaben einen Einblick in die Themen, die Mädchen und junge Frauen bewegen. Die Auseinandersetzung mit sehr persönlichen Themen war dabei stark vertreten. Während die jungen Teilnehmerinnen ihren Blick verstärkt auf die eigene Identität im Kontext von Gender oder Stereotypen richten, drücken die Filme der Älteren psychische Belastungen, gesellschaftlichen Druck, aber auch Hoffnungen und Visionen aus. Die Filme richteten mit zeitpolitischem Bezug zudem auch den Blick auf die Gesellschaft und die außergewöhnlichen Umstände der vergangenen anderthalb Jahre: So fanden sich unter den Einreichungen mehrere Filme, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft, aber auch das ganz persönliche Leben der Filmemacherinnen auseinandersetzten.